Thursday, September 9, 2010

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Amoklauf: Hintergründe

Gepostet von Rene am 21. November 2006

Zitat von www.das-beratungsnetz.de/
Also Hallo, …wo soll ich anfangen… vielleicht im 7. Schuljahr: Ich war in eine Klasse, in der ich 3 gute Freunde hatte. Ich bin pappen geblieben. Dann kam ich in eine andere Klasse, wo die Leute schon was besser waren als vorher. Mit der Klasse machte ich das 7. und das 8. Schuljahr. Im 8. blieb ich wieder pappen. In der Klasse in der ich jetzt bin ist es einfach scheisse. Die Kinder sind zur Hälfte kindisch oder Halbstark. Nur wenige sind in Ordnung. Aber nun zurück zur 7.(2)Klasse: Ich denke das der ganze Dreck damit anfing, das einer von der Hauptschule (Ich bin auf real) nach Schulschluss zur unserer Schule kam, und mich schlagen wollte, keine Ahnung warum, vielleicht hat ihm meine Gesicht nicht gepasst, oder ich stand auf seinem Schatten. Ich habe mich versteckt, seitdem hatte Ich Angst. Diese Angst schlägt so langsam in Wut um. Ich fresse die ganze Wut in mich hinein, um sie irgendwann auf einmal rauszulassen, und mich an all den Arschl**hern zu rächen, die mir mein Leben versaut haben. Ich meine diese “ganz harten”, die meinen sie müssten mit 12 in der Ecke stehen und sich zuqualmen. Das sin die die immer nur auf die schwächeren gehen können. Für die, die es noch nicht genau verstanden haben: Ja, es geht hier um Amoklauf! Ich weiss selber nicht woran ich bin, ich weiss nicht mehr weiter, bitte helft mir.

Was schließen wir aus diesem Zitat? Nicht Counter Strike war Schuld an der Tat, sondern sein Wohlbefinden auf dieser Schule. In seiner Aussage wird mehr als deutlich, dass er Probleme mit seinen Mitschülern und seinen schulischen Leistungen hatte. Desweiteren beschreibt er, dass er Außenseiter war und von einem Mitschüler geschlagen wurde. Er schreibt hier regelrecht von einer Angst! Es ist durchaus möglich, dass er seinen Amoklauf aus Verzweiflung begangen hat, weil er keinen anderen Ausweg gesehen hat. Seine obrige Aussage bestätigt sogar diesen Verdacht. Ich bin der Meinung, es sollte nicht allzu sehr auf seine Mitschüler geachtet werden, denn…vielleicht sind sie sogar der Grund für seine Tat.

Für mich wird bei seiner Aussage klar, dass es sich nicht um einen Blutrausch, der durch Counter Strike ausgelöst wurde handelt, sondern um eine Verzweiflungstat. Warum hat man diese Person nicht ernstgenommen und macht nun die Täter zum Opfer? Warum hat man nicht dafür gesorgt, dass er von seinen Mitschülern akzeptiert wird? Sowas kommt dabei heraus, wenn man Schüler mit geringer Bildung fördert, statt intelligente Jugendliche, die das Zeug zu etwas höheren gehabt hätte. Aus der Tatsache, dass er in Webmaster- und Map-Foren aktiv war, schließe ich, dass er ein intelligenter informatikbegeisterter Schüler war. Traurig, dass man ihn vernachlässigt hat.

Und eine eigene Meinung möchte ich noch hinzufügen:
Ich möchte seine Tat hier nicht gutheißen, aber für mich ist nicht er der wahre Täter, sondern seine Mitschüler, die ihn fertig gemacht haben. Ich hoffe, einige Politiker, Lehrer und Behörden werden über meine Worte nachdenken und es in Zukunft besser machen. Danke.


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1 Response

  1. Gartenstühle Said,

    Toller Artikel

    Posted on Mai 22nd, 2009 at 19:45

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