Nun, da inzwischen größtenteils alles bekannt ist und die Unstimmigkeiten geklärt wurden, möchte ich euch hier mal aufklären, was denn nun wirklich in Winnenden passiert ist. Immerhin haben die meisten Medien inzwischen zugegeben, teilweise Falschinformationen weitergegeben zu haben und auch die Sprecher der Polizei schienen bei der Pressekonferenz von den vielen Fragen leicht verwirrt.
Fakt ist jedoch, dass Tim Kretschmer (da der Name ohnehin an jeder Ecke im Netz zu finden ist, erlaube ich mir nun einfach mal, diesen voll auszuschreiben) am Tag des Amoklaufs um 9:30 Uhr seine ehemalige Realschule, die Albertville-Realschule in Winnenden, betreten hat. Und zwar mit einer Waffe, die er seinem Vater, Mitglied eines Schützenvereins, entnommen hat, da dieser diese nicht ordnungungsgemäß und daher fahrlässig untergebracht hat.
Nach meinen jetzigen Informationen, handelt es sich bei der Behauptung, der Junge seie mit einem Kampfanzug gekleidet gewesen, um eine Falschaussage. Diesen Kampfanzug soll es nie gegeben haben und von den Medien erfunden worden sein. Dies erklärt auch, warum es nie eine Antwort darauf gegeben hat, wo denn dieser Kampfanzug eigentlich herstammen soll.
Wie dem auch sei, soll Tim innerhalb dieser Schule 8 Schülerinnen und 1 Schüler, sowie 3 Lehrerinnen getötet haben. Drei weitere Menschen sollen während seiner Flucht getötet worden sein, darunter ein Passant, sowie zwei Personen in einem Autohaus, die gerade in einem Kundengespräch waren. Unter den beiden war ein Mitarbeiter, sowie ein Kunde. Tim hatte ursprünglich geplant, ein Auto in diesem Autohaus durch Androhung von Waffengewalt zu erhalten. Als er dieses scheinbar nicht bekam, tötete er die 2 Personen. Eine weitere Schülerin, die in der Schule schwer verletzt wurde, soll wenig später im Krankenhaus ebenfalls gestorben sein. Insgesamt kommen wir also auf 16 Tote bei diesem Amoklauf, erstaunlicherweise sind jedoch ein Großteil davon weiblich – Grund bisher unbekannt.
In der Zwischenzeit fand man im Internet eine angeblich Ankündigung der Tat in einem Forum. Laut Aussagen, sollte ein User, der sich “Bernd” nennt, mit Tim innerhalb dieses Forums gechattet haben, er habe die Amoklauf-Drohung jedoch nicht ernst genommen. Wie sich später allerdings herausstellt, handelte es sich bei dieser Ankündigung um einen Fake, der lediglich mit Photoshop bearbeitet wurde und von dem sich die Presse hat täuschen lassen. Die Betreiber der Seite haben diese in der Zwischenzeit abgeschaltet, da die Anfragen auf den Server und somit der Trafficverbrauch zu hoch wurde.
Während allerdings nun in den Medien die üblichen Diskussionen über ein Killerspielverbot beginnen, ist die eigentliche Ursache für die Tat längst klar: Der Junge war eindeutig psychisch labil, was damit belegt werden kann, dass dieser bereits in psychologischer Behandlung war, zeitweise sogar stationär. Tim allerdings habe die Behandlung vorzeitig abgebrochen – was allerdings wenig verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass insbesondere die meisten stationären Einrichtungen, ihre Arbeit nur dann ausüben, wenn der Patient dem zustimmt. Dazu wird der Patient in der Regel gefragt, ob er bereit seie mitzuarbeiten, gibt er diese Zustimmung nicht, wird die Therapie meist sofort wieder abgebrochen, mangels Aussicht auf Erfolg.
Die einzige Frage, die nun letztendlich offen bleibt, sind die genauen Geschehnisse in den letzten Sekunden vor Tims Tod. Laut offiziellen Polizeiaussagen, habe ein Polizist dem Jungen ins Bein geschossen, woraufhin Tim ein letztes Mal seine Waffe durchlud und sich anschließend selbst tötete. Zuvor gab es bereits Gerüchte, dass der Polizist, Tim selbst getötet habe, was ein Pressesprecher jedoch folglich wieder dementierte. Ungeklärt jedoch ist, ob Tim sich tatsächlich selbst getötet hat, oder ob diese Behauptung lediglich eine Verschleierungstaktik seitens der Polizei ist, um nicht ins schlechte Licht zu geraten. Warum sonst, sollte man zuvor behaupten, er seie von einem Polizisten erschossen worden? Leider basiert die Theorie der Verschleierungstaktik bisher nur auf Vermutungen meinerseits, denn die einzige Aufzeichnung der Geschehnisse, finden sich in Form eines Handyvideos bei Sky News. Dieses ist allerdings so verpixelt und undeutlich, dass man den genauen Tathergang nicht erkennen kann. Solange das Gegenteil allerdings nicht klar belegt wurde, bleibe ich jedoch bei meiner Theorie der Verschleierungstaktik.
Nun gibt es allerdings noch einige weitere offene Fragen, zumindest behaupten dies einige “böse” Zungen im Internet. So gibt es Fragen, wie “wie konnte eine Hundertschaft von Polizisten so schnell vor Ort sein” und “warum waren diese nicht in der Lage, Tim an der Flucht zu hindern”. Aber auch diese Fragen, lassen sich leicht beantworten. So soll es in der Nähe dieser Realschule nämlich eine Übung für den im April kommenden Nato-Gipfel gegeben haben, an dem viele der Polizisten beteiligt waren, so der Spiegel. Gleichzeitig soll Tim jedoch bereits beim Sichten der ersten Polizeistreife geflüchtet sein, also noch bevor diese Hundertschaft eintraf. Für einen einzelnen Beamten ist es unter Umständen natürlich nicht so einfach, den um sich schießenden Jungen einzufangen.
Zu guter letzt, in Anbetracht, der nicht enden wollenden Killerspiel-Debatten, noch ein Link zu einem sehr guten, lobenswerten Beitrag eines Freundes auf Readers-Edition.de
Ich hoffe nun, mit meinem Beitrag einige Unklarheiten geklärt zu haben und werde nun allmählich mit diesem Thema abschließen, denn ich halte es für überflüssig, das Thema weiter aufzubauschen, oder in der falschen Ecke nach Gründen zu suchen, die eigentlich offensichtlich sind. Sollte sich noch irgendetwas ergeben, oder wieder einmal Homepages gefunden werden, die von Behörden zensiert werden, wird dies natürlich hier bekannt gegeben, damit eventuelle Abschiedsbriefe in ihrer unverfälschten Form veröffentlicht werden können und sich jeder seine eigenes Bild machen kann.
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