Auch heute soll es wieder Filmtipps von mir geben und ich beginne mit: King of the Hill, einem spanischen Horrorthriller mit Leonardo Sbaraglia. Darin lernt der Reisende Quim an der Tankstelle eine junge Frau namens Bea kennen, die ihn verführt und ihm danach seine Brieftasche klaut. Doch es kommt noch schlimmer: Bei der Weiterfahrt wird, offenbar grundlos, auf ihn geschossen, trifft jedoch Bea bald wieder. Erst glaubt er, sie seie seine Feindin, aber seine wahren Feinde soll er bald treffen. Und zwar ohne Hilfe der nutzlosen und überforderten Ortspolizisten. Erschreckenderweise wird er bald feststellen, dass diese Jünger sind, als er angenommen hatte…
Jordan fotografiert gerne. Mädchen. nackt. Sein reicher Vater jedoch hätte gerne, dass er bald Arzt oder Anwalt wird. Deshalb besucht er auch ein nobles Bildungsinstitut, von dem er aber schon bald fliegt. Wegen den Fotografien. Doch das war natürlich erst der Anfang: Auf seiner neuen Schule, lernt er seine vermeintliche Traumfrau kennen, die Schulorchester-Cellistin Shay. Auch sie wird zu seinem Nacktmodell. Doch Shay spielt mit ihm – und hat Bedingungen. Denn sie schläft mit dem Konkursverwalter Wade, der ihr als Gegenleistung ein Stipendium versprochen hat. Jordan soll sie also nun heimlich fotografieren, für den Fall, dass er sein Versprechen nicht einhält. So jedenfalls erzählt sie es Jordan, der es fortan glaubt, zumal er sich ja in sie verliebte. Doch wie bereits erzählt: Shay spielt mit ihm – und hat ganz anderes im Sinn… – im Thriller Cherry Crush mit Nikki Reed und Jonathan Tucker.
Nun zu unseren “Landsmännern” mit einer deutschen Produktion: Der Komödie, oder korrekterweise eigentlich eher “Dramödie”, Du bist nicht allein, u.a. mit Katharina Thalbach. Diese spielt in Berlin, genauer gesagt, in einem Hochhaus bestehend aus Sozialwohnungen. In einer davon lebt der arbeitslose Hans mit seiner Familie. Dumm nur, dass die Russin Jewgenia nebenan einzieht. Hans nämlich verliebt sich in sie. Obwohl er verheiratet ist. Obendrein macht er seiner neuen Nachbarin unbeholfen Avancen. Schließlich zieht er jedoch seine Konsequenzen, als die Liebe nicht erwidert wird. Als Kontrastpaar dient dann noch der arbeitslose Physiker Wellinek, der versucht, sich seiner Frau wieder anzunähern. Geheimtipp!
Boll meets J-Horror. So lautet die Devise in diesem Film: Demon Days. Wie der Titel schon sagt: Er kommt von Uwe Boll und ist, ungewöhnlicherweise, im typischen japanischen Horrorstil gedreht. Und der Witz an der ganzen Sache: Er spielt in China, statt in Japan (wurde allerdings komplett in Vancouver gedreht, was im Film allerdings nicht erkennbar ist). Und worum es geht: Um den sog. “Geistermonat” und einer Legende, die besagt, dass Menschen gefressen werden, wenn sie den Geistern keine Opfer dargeben. Leute, die ein wenig Ahnung von China haben, werden jetzt sagen: Billige (und natürlich erfundene) Schauer-Anlehung an das chinesische Frühlingsfest – und Recht haben sie im Grunde auch. Nichtsdestotrotz wird der Sohn einer chinesisch-amerikansichen Familie (Mutter Amerikanerin, Vater Chinese), der obendrei Geister sehen kann, von eben so einem in Besitz genommen. Und sollte seine Mutter nicht bis zum Ende des Geistermonats herausgefunden haben, was die Geister von ihr wollen, wird ihr Sohn für immer verloren sein und sterben. Dabei entdeckt sie jedoch schreckliches in Bezug auf die alte Firma ihrer Familie, denn dieser war ein Ausbeutungsbetrieb, der offiziell Gebeine exportierte. In Wahrheit jedoch, schmuggelten sie auf diese Weise Bärengalle, die in China wohl viel Wert seie.
Til Schweiger jetzt in Hollywoodproduktionen: Rache kommt nämlich von dort und handelt von Thomas Archer, dessen Sohn ermordet wurde. Als seine Therapie jedoch nicht erfolgreich zu sein scheint, macht sein Psychiater ihm einen sehr ungewöhnlichen Vorschlag: Er will für ihn arrangieren, dass der Täter ihm quasi auf dem Tablett serviert wird. Gegen viel Bargeld natürlich. Und unter Bedingungen: Thomas wird mit dem auf einem Stuhl gefesselten Täter in einen Raum gesperrt und per Video überwacht. In diesem Raum muss er den Täter foltern und anschließend töten. Und vor allem: Er darf nicht mehr abbrechen, wenn er einmal begonnen hat. Thomas willig ein. Doch als er seinem Feind gegenüber steht, kommen ihm ernsthafte Zweifel, dass er wirklich der Täter ist. Und macht sich auf die Flucht – mit ihm. Von nun an beginnt eine Jagd auf Leben und Tod durch einen riesigen Gebäudekomplex – und zwar gegen einer Gruppe erstklassig ausgebildeter, korrupter Polizisten.
Und noch ein Horrorthriller. Diesmal einer mit einer SPIO/JK-Freigabe, der vermutlich bald indiziert wird. Und die hohe Freigabe ist berechtigt, sage ich euch. Dabei handelt es sich um Olaf Ittenbachs neuestes Werk Dard Divorce. “Dard” ist übrigens persisch und steht für “Schmerz” oder “schmerzhaft”. Und genau das ist es auch, was einer jungen Frau, Anwältin und zugleich Mutter zweier Kinder passiert: Diese lebt nämlich gerade mitten in der Scheidung, als ihr Ex-Mann blutend bei ihr auf der Terasse liegt. Dieser behauptet, dass Leute hinter ihm her wären und zeigt in eine Richtung, in der der Hund begraben sein soll, der vor kurzem umgebracht wurde. Kurz darauf verstirbt er – glaubt sie. Doch in den wenigen Minuten, in denen sie die Polizei verständigt, verschwindet seine Leiche und auch das Blut. Die Polizei findet keinerlei Hinweise. Doch plötzlich tauchen weitere Männer auf. Einer davon gibt sich als Polizist aus, behauptet aber letztenendes, er wolle sein Geld und sein Kokain. Und er geht davon aus, sie wisse, wo sich selbiges befindet. Natürlich hat sie keine Ahnung. Nachdem sie es schafft, ihn zu überwältigen, kommt auch gleich der nächste, der etwas raffinierter vorgeht. Doch am Ende soll alles anders kommen. Ich will auch noch nicht verraten, wie es kommt, aber es gibt jemanden, der ein falsches Spiel treibt. Wenn ihr genau aufgepasst habt, in meinem Bericht, wisst ihr auch schon wer das ist. Ihr wollt nun sicher wissen, wie der Film ist? Nun, das will ich euch sagen: Sadistisch, masochistisch, fetischistisch, brutal, blutig, ekelhaft und ein klein wenig pervers. Aber schaut ihn euch ruhig an, wenn euer Magen nicht allzu schwach sein sollte, denn er steht nicht ohne Grund unter den “Filmtipps”.
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