Da dachte man damals zu Zeiten von “Bourne” und “7 Zwerge” noch, es handele sich um Einzelfälle bei Universal Pictures, schon ändert sich das heute auch wieder: Auch der 4. Teil des Action-Hits Fast & Furious ist mit dem Kopierschutz X-Protect ausgestattet. Interssant ist hierbei allerdings die Tatsache, dass scheinbar nicht jede der DVDs damit ausgestattet ist. So scheint es, dass lediglich die Leih-, nicht jedoch die Kauf-DVD betroffen ist (ohne Gewähr). Für die Videothekengänger dürfte das aber dennoch unangenehm sein, denn auch diese DVD sorgt für die üblichen Kompatbilitätsprobleme.
Archive for September, 2009
Kopierschutz: Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.
Kopierschutz: Der Kaufhaus Cop
Viele gute Blockbuster kommen ja momentan bei Sony Pictures. Darunter auch die neue Komödie mit “King of Queens”-Star Kevin James. Wie dumm also, dass gerade diese Komödie, der Kaufhaus Cop mit Sonys hauseigenem Kopierschutz ARccOS ausgestattet ist. Der nämlich kann auf dem ein oder anderen Player durchaus für Probleme sorgen.
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Kopierschutz: TKKG – Drachenauge
Da freuen sich Kinder, Eltern und alle die in Erinnerungen schwelgen wollen: Constantin Film hat ein Rerelease des Kinderbuch-Klassikers Ein Fall für TKKG – Drachenauge veröffentlicht. Und zwar mit besserer Bildqualität. So können also alle, die die Produktion von Bernd Eichinger aus dem Jahre 1991 noch einmal sehen wollen, endlich zugreifen. Wie dumm aber, dass einige mit Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen haben werden, denn die DVD ist mit dem Kopierschutz X-Protect ausgestattet. Abspielbarkeit mit VLC und anderen Freeware-Playern also: Fehlanzeige. Selbiges dürfte für einige empfindliche Standalone-Player gelten.
Ein Fall für TKKG – Drachenauge bestellen.
Kopierschutz: The International
Auch heute gibt es wieder eine neue, stark kopiergeschützte DVD. Diesmal allerdings wieder Sony mit ihrem hauseigenen Kopierschutz ARccOS. So hat man offensichtlich bei dem Thriller The International, in dem ein Interpol-Agent versucht, die illegalen Machenschaften einer Bank aufzudecken, etwas mit dem Kopierschutz übertrieben. In diesem Fall führt das leider bei einigen PC-Laufwerken zu Problemen beim Einlesen der DVD, sodass zumindest eine lange Startzeit zu erwarten ist. Vereinzelte Laufwerke sollen sogar die Wiedergabe gänzlich verweigern. Sobald die DVD dann allerdings einmal erkannt wurde, gibt es weniger Probleme, als mit X-Protect, denn ARccOS ist prinzipiell recht gut auch mit Freeware- und OpenSource-Software abspielbar.
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Projectplace Planner: Online-Projektmanagment mit max. Übersichtlichkeit
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Für alle, die dringend eine Übersicht über ihre laufenden Projekte benötigen, aber ständig unterwegs sind, hat Projectplace nun endlich eine Lösung: Den Projectplace Planner. Hiermit nämlich hat jeder nun die Möglichkeit, seine Termine und Projekte gleich online zu organisieren und zu speichern und kann so jederzeit mobil – Internetverbindung vorrausgesetzt – darauf zugreifen. Dabei legt Projectplace vor allem viel Wert auf Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. So kann jedes Projekt in diesem Flash-basiernden Projektplaner via Drag & Drop einfach in den Kalender eingefügt werden. Und anstatt das Programm zu überladen, wurde auf alles Unnötige verzichtet. Stattdessen muss man seine “Tasks” und “Working Packages” einfach nur noch via Drag & Drop rüberziehen, beschriften, fertig. Und wer mit der Kalenderansicht nicht ganz so viel anfangen kann, für den gibt es nebenbei auch noch eine Listenübersicht, in der alles übersichtlich und einfach aufgelistet wird. Und auch hier gilt das einfache Prinzip: ein Klick – fertig. Besonders praktisch ist dabei die Tatsache, dass man auf ein gut aussehendes, aber minimalistisches Design Wert gelegt hat, wodurch die maximale Übersicht zu Stande kommt. So wirkt der Projectplace Planner nie überladen und bietet dennoch alles, was man – im Normalfalls braucht. Lediglich wer reichlich Zusatzfunktionen braucht, oder seinen Terminkalender mit anderen Programmen oder mobilen Geräten synchronisieren möchte, dürfte ein paar Probleme bekommen. Für Ausgleich sorgt allerdings die praktische XML-Export-Funktion, wodurch man dennoch seine Termine stets auch offline nutzen kann. Ein paar weitere kleine Nachteile sind dann lediglich die Tool Tipps, die leider nur auf englisch vorhanden sind und die Tatsache, dass Firefox gleich beim Start mit einem Sicherheitshinweis warnt, dass die Seite doch Berechtigungen haben möchte, die nach der Einschätzung von Firefox unsicher sind. Zwar kann man der Seite diese Berechtigungen ohne Bedenken erlauben, doch dürfte dies vielleicht den ein oder anderen abschrecken. Zum Glück jedoch handelt es sich bisher lediglich um die Beta-Version, weshalb wir Hoffnungen haben dürfen, dass sich bis zur Final noch einiges verbessert. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht die Beta-Version allerdings schon sehr gut aus und erfüllt seinen Zweck in vollem Maße. Außerdem: Wer immernoch ein wenig skeptisch ist, hat auf der Webseite des Projectplace Planners auch gleich die Möglichkeit, die aktuelle Beta-Version in vollem Umfang zu testen. Und sollte eine Offline-Variante eher zusagen, so gibt es natürlich auch einen offline-nutzbaren Projektmanager von Projectplace, sowie eine Version für das iPhone. Doch sollte die Online-Variante doch die praktischste von allen sein.
Zur Beta-Version des Projectplace Planner: http://go.projectplace.com/planner[...]
Zur Webseite des Herstellers: http://www.projectplace.de
Kopierschutz: Milk
Nachdem es nun eine Weile her ist, dass wir zum letzten Mal eine DVD von Constantin Film in unsere X-Protect-Liste eintrugen, darf ich nun – leider – Nachschub verkünden. Diesmal handelt es sich um das mit 2 Oscars ausgezeichnete Drama Milk mit Sean Penn. Darin spielt er den Politiker und Bürgerrechtsaktivisten Harvey Milk, der sich in San Francisco für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzte. Im Bezug auf den Kopierschutz gibt es allerdings keine weiteren Besonderheiten, abgesehen von den üblichen Problemen.
Kopieschutz: Hush

Da haben wir uns wohl etwas zu früh gefreut: Gerade noch behauptet, Ascot Elite würde größtenteils auf X-Protect verzichten, kommt auch gleich wieder eine DVD mit eben diesen Kopierschutz. So ist diesmal der britische Thriller Hush betroffen. Die Leih-DVD ist vergangene Woche erschienen, die Kauf-DVD folgt am 19. November. Noch ist allerdings unbekannt, ob die Kauf-DVD über denselben Kopierschutz verfügen wird. Probleme macht’s dennoch, denn die hier verwendete X-Protect-Version setzt nochmal einen drauf und sorgt insb. bei Festplatten-DVD-Rekordern für Probleme.
Kopierschutz: Hunger

Zwar ist der X-Protect-Kopierschutz bei Ascot Elite inzwischen recht selten geworden, ganz darauf verzichten möchte man aber scheinbar dennoch nicht. So diesmal beim britischen Thriller Hunger von Steve McQueen, in dem IRA-Kämpfer mit einem Hungerstreik für bessere Haftbedingungen kämpfen. Qualitativ ist der Film zwar richtig gut, der Kopierschutz dürfte aber für einige Kompatiblitätsprobleme sorgen. Doch wen wundert’s, schließlich läuft der Film parallel zur DVD-Veröffentlichung auch bis November im Kino.
Virtual DVD Magazine – Neue Ausgabe
Die neue September-Ausgabe des Virtual DVD Magazine ist da.
Und es gibt natürlich für alle wieder interessante Filmrezensionen. So beispielsweise zu den Blockbustern “Freitag, der 13.”, “Vorbilder”, “JCVD” und “Das Hundehotel”.
Darüber hinaus dürften Filmliebhaber und Sammler von den Independent-Streifen “Tracey Fragments” und “Fightgirl”, sowie Freunde des makaberen Genres vom japanischen Gore-Streifen “Tokyo Gore Police” begeistert sein – letzterer ist mit einer 4-seitigen Review im Heft.
Nun aber viel Spaß unter:
www.dvd-magazine.eu
Warum Kinderpornosperren unsinnig sind
Seit langem schon gibt es immer wieder Debatten darüber, dass die Vergewaltigung von Kindern verhindert werden müsse und dass gerade die Würde der Kinder wichtig sei. Insbesondere Familienminsterin Ursula von der Leyen (CDU), die von Gegnern gerne als “Zensursula” bezeichnet wird, strebt dafür die Einführung eine Stopp-Schildes an, das entsprechende kinderpornografische Seiten sperren soll. Während sie sie immer wieder behauptet, dass so die Nachfrage stark verringert werden könne, spricht sie immer wieder davon, dass Server mit Kinderpornografie in Ländern stünden, in denen Kinderpornografie nicht strafbar seie.
Doch das ist absoluter Blödsinn! Kinderpornografie ist nämlich in jedem Land der Welt, in dem Server betrieben werden, illegal. Lediglich in einigen afrikanischen Ländern, in denen Anarchie und Krieg herrscht (und dementsprechend auch keine Server betrieben werden), ist Kinderpornografie nicht illegal. Das sind allerdings auch Länder, die ohnehin andere Probleme haben…
In allen anderen Ländern ist Kinderpornografie unter Strafe gestellt. Auch Indien, auch wenn “Zensursula” hier gerne etwas anderes behaupten mag. Noch dazu befindet sich ein Großteil der Kinderpornografie auf europäischen und amerikanischen Servern. Hier reicht i.d.R. sogar ein kurzer Anruf beim Provider aus, um den Inhalt zu löschen. Oftmals wissen die nur nichts davon, da sie kaum genug Mitarbeiter haben, um die Inhalte ihrer tausenden Kunden ständig zu prüfen. Da aber nicht der Kunde, sondern der Provider haftet, werden die Inhalte nach einem kurzen Anruf gelöscht. Das ist sogar bereits mehrfach belegt.
Außerdem hat bspw. Interpol innerhalb Europas und der USA mehr als genügend Handlungsspielraum, um entsprechende Server vom Netz zu nehmen und nach den Tätern zu fahnden. Doch, statt den Behörden ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen, führt man lieber Internetsperren ein und verschwendet das Geld an die Banken.
Im Übrigen: Ich behaupte nun einfach mal, dass 70 – 80 % des gesamten kinderpornografischen Materials, via Filesharing-Netzwerke, VPN, privaten (nicht öffentlichen) Servern und auf dem analogen Wege (per DVD) vertrieben werden. Wie willst du hier Sperren anwenden?
Nehme doch einfach mal die australische Sperrliste, die du bei Wikileaks findest. Dort sind massig Kinderpornoseiten aufgelistet, die alle noch abrufbar sind. Durch eine kurze Whois-Anfrage, oder durch Anfrage bei der jew. Registrierungsstelle, kannst du doch problemlos herausfinden, von wo die Seite registriert wurde und wo sich der Server befindet. Dabei wirst du feststellen, dass die meisten Server in Europa und den USA stehen. Zwar kann es durchaus sein, dass der Webseitenbetreiber sich unter falschem Namen registriert, doch der Provider, bzw. Hoster ist in jedem Fall identifizierbar. Und der ist verpflichtet, diese Seiten aus dem Netz zu nehmen, andernfalls macht er sich nämlich auch strafbar. Demnach wird er also keinerlei Widerstand leisten – trotzdem sind die entsprechenden Seiten, die sich in den USA und Europa befinden, nach Jahren noch online!
Und dieser jeweilige Hoster hat natürlich in seinen Logs auch entsprechende Daten, die er an die Behörden weitergeben kann und auch muss. Darunter u.a. die Quelle des Geldes und die IP(s) mit denen sich der jew. Kunde eingeloggt hat. Anhand dieser Daten könnten die Behörden doch problemlos die Fahndung aufnehmen.
Doch Fakt ist: Es passiert nichts. Stattdessen will man unser Internet zensieren und mit einem Stop-Schild so tun, als gäbe es all das nicht. Was man nicht sieht, stört einem ja bekanntlich nicht und es fällt nicht mehr auf, wenn die Behörden ihren Arsch nicht mehr bewegen.
Von der problemlos möglichen Umgehung der Sperren brauch ich vermutlich auch gar nicht erst anzufangen…