Nach Constantin Film, sorgt natürlich auch gleich Kinowelt für ein Update der X-Protect-Liste. So nämlich quält auch Der Love Guru unsere Laufwerke mit defekten Sektoren und fehlerhaften Strukturen. Ansonsten aber auch hier: Keine Besonderheiten, bzw. keine sonderliche Verstärkung des Kopierschutzes, weshalb dementsprechend auch keine weitere Verschlechterung der Kompatibilität zu befürchten ist (wenngleich dies auch nicht auszuschließen ist).
Archive for Februar, 2009
X-Protect: Update
X-Protect: Update
Heute ist es mal wieder soweit: Die X-Protect-Liste wird aktualisiert. Grund dafür ist diesmal, wieder einmal Constantin Film, die soeben den Thriller Stuck mit Mena Suvari veröffentlichten und dabei natürlich wieder einmal nicht auf den Kopierschutz X-Protect verzichten wollten. Schön allerdings, dass Constantin Film momentan scheinbar auf Updates des von ihnen eingesetzten Kopierschutzes verzichtet und daher keinerlei besonderen Symptome zu vermelden sind, von den üblichen natürlich abgesehen.
Ursula von der Leyen: Erwachsenenbevormundung und die Verblödung der Erziehungsberechtigten
Schon seit längerer Zeit ist Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) nun in den Medien. Jüngst hieß es noch, sie wolle die Gleichstellung von Männern und Frauen fördern und dafür sorgen, dass Frauen besser berufstätig werden können und mehr Männer sich um die Kinder kümmern. Soweit so gut, wäre da nicht eine Kleinigkeit, die Frau von der Leyen uns Anfang diesen Jahres eingebrockt hat: Die FSK-Kennzeichen. Diese nämlich müssen fortan milimetergenau als Riesenflatschen auf der Vorderseite einer DVD untergebracht werden, womit wieder einmal die Weltfremdheit eben dieser Politikerin bewiesen wäre. Frau von der Leyen will uns nämlich scheinbar tatsächlich weiß machen, dass Eltern und Erziehungsberechtigte zu blöd seien, eine solche Plakette zu lesen, wenn diese sich in etwas kleinerer Form auf der Rückseite befindet. Natürlich darf sie auch keine zwei Millimeter zu weit nach rechts oder links stehen, schließlich haben Erwachsene von Natur aus Augenprobleme und könnten ja daran vorbeischielen. Ansich ist es aber ja praktisch und auch sinnvoll, dass die alten Gesetzestexte der FSK-Kennzeichen durch eine einzelne, große Zahl ersetzt wurde. Nun lassen wir zwar mal dahingestellt, ob wir nun alle eine Brille brauchen und daher derart große Zahlen benötigen, doch war es nunmal eine Tatsache, dass viele Otto-Normalverbraucher, mit Sätzen, wie “Keine Jugendfreigabe” und “ohne Altersbeschränkung”, nichts anfangen konnten, ganz zu schweigen vom Abschnitt “nach §14 JuSchG”. Nun der Witz an der ganzen Sache, was auch gleichzeitig das Problem ist: Es herrscht ja unter der deutschen Bevölkerung größtenteils immernoch der Irrglaube, bei Filmen mit einer FSK 18-Freigabe handele es sich grundsätzlich um ungeschnittene Filme, die für Kinder nicht geeignet sind. Letzteres mag zwar korrekt sein, ersteres jedoch weniger. Es ist nämlich, wie viele nicht wissen, durchaus möglich, dass die FSK eine Freigabe verweigert, so auch die FSK 18. Statt dass dieser Film nun gar nicht veröffentlich werden kann, erreicht er nun die nächste Instanz, die sog. “Juristenkommission”. Das Problem: Diese Kommission erteilt den Filmen nun statt einer FSK-Freigabe ein “strafrechtlich unbedenklich” oder ein “keine schwere Jugendgefährdung”. Einziger Unterschied: Im Gegensatz zur FSK-Freigabe können eben diese Filme nachwievor indiziert werden. Allerdings stehen diese bis zu ihrer Indizierung offen in nahezu jeder Familienvideothek und kann von jedem Kind gesehen werden – zumindest das Cover, was ja bei einer Indizierung nicht mehr möglich wäre. Und das erstaunliche bei der Sache: Diese JK-Kennzeichen, müssen im Gegensatz zur FSK-Kennzeichnung, nicht überdimensional groß und milimetergenau auf der Vorderseite angebracht werden, sondern befinden sich nachwievor mit unverständlichen Texten, klein auf der Rückseite der DVD-Hülle. Sie sind sogar nicht einmal farblich gekennzeichnet, obwohl die Altersfreigabe, der eines 18er-Films entspricht und die Jugendgefährdung sogar wesentlich größer ist. Doch welche Eltern wissen schon, dass “keine schwere Jugendgefährdung” gleich “leichte Jugendgefährdung” bedeutet? Auf der einen Seite werden die Erziehungsberechtigten für blöd gehalten und oben genannte Politikerin ist der Meinung, diese seien zu dumm, kleine Plaketten zu lesen, auf der anderen Seite, wird den Eltern immernoch eine tatsächlich völlig unverständliche JK-Kennzeichnung zugemutet.
Da solle noch einmal jemand sagen unsere Politiker, allen voran Frau Ursula von der Leyen wären nicht weltfremd und würden nicht an der Realität vorbei regieren.
Featured Album
Wie ihr bereits wisst, möchte ich hier in unregelmäßigen Abständen ein sog. “Featured Album” vorstellen. Also ein Album, das mir persönlich besonders gut gefallen hat und sich daher von der breiten Masse abhebt. Heute soll es einmal das neue Album Sittenverfall vom in Deutschland lebenden Kroaten Drazen Sucic, aka Schallfaktor sein. In der Aggrotech-Szene dürfte dieser ja spätestens seit seiner “End of Love”-EP bestens bekannt sein. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Schallfaktor ist bekannt für seine harten, treibenden Beats und seiner genialen verzerrten Voice-Effects. Das Schön daran: Er vermischt diesen perfekten Sound mit schonungsloser Gesellschaftskritik. So lauten seine Titel u.a. “Sucide Confessions”, “Gezeugt in Hass” und “Promisukitiv”. Seine Lyrics gehen dabei nicht nur tief in die Abgründe der menschlichen Psyche hinab, sondern verdeutlichen auf krasse Weise die Probleme unserer (kranken) Gesellschaft, wobei sich vermutlich so einige Hörer verstanden fühlen werden. Ein besonderer Anspieltipp ist allerdings das mit kroatischen Lyrics versehende “Mir”, bei dem die Voice Effects, zusammen mit ihrem Sound, besonders genial und vor allem Club-tauglich rüberkommen. Für mich also schon jetzt ein Ohrwurm. Insgesamt ist dies für mich allerdings schon jetzt das beste Album der letzten fünf Jahre und wer auf Aggrotech/Hellektro steht, sollte sich dieses Album unbedingt mal anhören.
Virtual DVD Magazine – neue Ausgabe
Wieder ist ein Monat vergangen, wieder ist es soweit: Die neue Ausgabe des Virtual DVD Magazine ist da. Vollgepackt mit mehr als 60 Seiten, gibt es für euch wieder eine Menge aktueller Filmrezensionen zu lesen. Dazu gibt’s in diesem Monat auch noch 2 Gewinnspiele und einen Überblick über die diesjährige Tour. Wie immer, viel Spaß damit! www.dvd-magazine.eu
X-Protect: Update
Auch heute gibt es wieder ein Update der X-Protect-Liste. Diesmal betroffen: Disneys neuester Animations-Hit Wall-E. Am 5. Februar ist er erschienen und ich habe für euch die 2-Disc Special Edition unter die Lupe genommen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber recht hoch, dass auch die anderen Editionen betroffen sind. Was jedoch ungewöhnlich ist: Beide DVDs sind derart kopiergeschützt, also auch die Bonus-DVD. In der Regel ist es ja eher üblich, nur die DVD mit dem Hauptfilm derart zu schützen und die Bonus-DVD nur mit CSS auszustatten – das ist aber, wie bereits erwähnt, hier nicht der Fall. Genauer betrachtet, scheint die Bonus-DVD erstaunlicherweise sogar noch stärker geschützt zu sein, als Disc 1 mit dem Hauptfilm. Warum das so ist, ist jedoch unklar, ich für meinen Teil sehe darin jedenfalls nur wenig Sinn.
X-Protect: Update
Heute ist es mal wieder Zeit für ein Update der X-Protect-Liste: Wie so oft ausgelöst von Constantin Film. Diesmal mit ihrer neuen Komödie Freche Mädchen um die drei Mädels Emilia Schüle, Selina Shirin Müller und Henriette Nagel, sowie dem Schwarm aller 13-jährigen Mädchen Wilson Gonzales Ochsenknecht. Besonderes gibt es allerdings nicht zu verzeichnen, lediglich die üblichen Probleme.