Vergangenen Freitag war es endlich so weit: Die Fortsetzung des Actionkrachers Crank ist endlich auf DVD und BluRay erschienen. Doch man mag es kaum glauben, welches Chaos hier auf Grund der strengen Freigaben der FSK veranstaltet wurde. Crank 2 ist nämlich in sage und schreibe 3 Versionen erschienen. Darunter ist sowohl eine FSK 16-Fassung, als auch eine FSK 18-Fassung, sowie eine Fassung ohne jegliche FSK-Freigabe. Nur letztere ist allerdings wirklich Uncut. Die ersteren beiden sind unterdessen teils stark geschnitten. Bei der 16er-Fassung sind ganze 9 Minuten unter die Schere gekommen und selbst die 18er-Fassung ist noch um 3 Minuten gekürzt. Besonders krass mag da die Tatsache sein, dass in der 18er-Fassung eine Szene gegen Ende des Films mit einem großen schwarzen Rechteck, anstelle eines Schnitts, zensiert wurde. Fraglich ist hierbei allerdings, warum es nötig ist, einen Film, der bereits mit der FSK 18-Freigabe gekennzeichnet wurde, derart zu zensieren. Ungeschnitten ist allerdings lediglich die Fassung mit der Freigabe “SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendfreigabe”, die außerdem einen “Uncut”-Schriftzug auf rotem Hintergrunde am oberen Rand des Covers trägt. Diese Fassung ist sowohl im Verkauf mit 2 DVDs, als auch im Verleih mit 1 DVD im Steelbook erschienen. Und alle, denen auch die Optik sehr wichtig ist, dürfen sich über die Tatsache freuen, dass das SPIO/JK-Siegel natürlich nur klein auf der Rückseite der DVD abgedruckt wurde. Ein Frontlogo, oder gar ein Hinweis auf das empfohlene Mindestalter ist paradoxerweise auf der ungeschnittenen DVD (im Gegensatz zu den geschnittenen Fassungen) nicht zu finden, was allerdings ein Wendecover überflüssig macht. Dies ist im Übrigen ein weiterer Grund, weshalb es nicht sinnvoll ist, der FSK das Ablehnen von Freigaben zu erlauben – schließlich können die meisten Eltern vermutlich nichts mit einem SPIO/JK-Siegel anfangen. Zu guter letzt allerdings noch zu einer schlechten Nachricht: Durch die JK-Freigabe kann die Uncut-Fassung im Nachhinein noch indiziert werden.
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Seit langem schon gibt es immer wieder Debatten darüber, dass die Vergewaltigung von Kindern verhindert werden müsse und dass gerade die Würde der Kinder wichtig sei. Insbesondere Familienminsterin Ursula von der Leyen (CDU), die von Gegnern gerne als “Zensursula” bezeichnet wird, strebt dafür die Einführung eine Stopp-Schildes an, das entsprechende kinderpornografische Seiten sperren soll. Während sie sie immer wieder behauptet, dass so die Nachfrage stark verringert werden könne, spricht sie immer wieder davon, dass Server mit Kinderpornografie in Ländern stünden, in denen Kinderpornografie nicht strafbar seie.
Nun ist offiziell, womit Filmfans schon seit langem rechneten: Der umstrittene Horrorfilm Inside vom inzwischen nicht mehr existenten Senator-Sublabel Autobahn wurde beschlagnahmt. Dies gab das Amtsgericht Tiergarten in Berlin und der IVD (Interessenverband des Video- und Medienfachhandels) gestern bekannt.